Eine Blumige Polyterasse – unser Garten

Was macht eine Gruppe Pfadis auf der kahlen Polyterrasse? Ganz einfach, mit viel Phantasie und Kreativität gestalten sie diesen Ort zu ihrem eigenen kleinen Naturgarten um.

Fische und Frösche

Als erstes verwandelten wir uns in Fische und Frösche. Gemeinsam hörten wir eine Geschichte und sobald unser Name genannt wurde, versuchten wir, möglichst schnell die andere Tierart zu fangen.
Oft gelang es dieser aber zu entkommen und wir gingen leer aus. Viel erfolgreicher war der gefährliche „Fischfrosch“. Quer über die Polyterrasse gelang es ihm Schritt für Schritt, uns alle auf seine Seite zu gewinnen.

Der kleine Bach

In unseren Traumgarten gehörte selbstverständlich auch ein kleiner Bach. In einer Reihe aufgestellt leerten wir Wasser von einem Becher in den nächsten. Am Schluss gab es sogar 2 Bäche, die gegeneinander „wettflossen“. Die Zusammenarbeit gelang immer besser und das Wasser nahm immer mehr Geschwindigkeit auf. Allerdings wurde auf dem Weg auch sehr viel Wasser bezogen, sodass nicht mehr viel in den See gelang.

Der Blumengarten

Enttäuscht von den langweiligen, grauen Bodenplatten der Polyterrasse, beschlossen wir den Betonelementen etwas Farbe zu verpassen. Bestückt mit Kreide machten wir uns daran Blumen, Bienen, Schmetterlinge, Weiher, ja ganze Gärten auf diesen Platz zu zeichnen. Am Schluss waren nicht nur die Platten farbig, sondern sogar wir selber! Da wir echte Blumen aber immer noch bevorzugen, bereiteten wir in einem nächsten Schritt unsere eigenen Saatbomben zu. Mit Erde, Wasser und Samen formten wir kleine matschige Kugeln.

Picknick

Lange hielten wir es aber nicht aus, schon kam uns die nächste Idee im Abenteuerspielplatz. Als nächstes ging es darum unsere Treffsicherheit zu trainieren. Damit die Saatbomben auch wirklich in unseren Garten und nicht beim Nachbarn landen, warfen wir Schwämme in Zielscheiben. Dort gelangen einigen von uns kleinere und grössere Erfolgstreffer!

Heimweg

Als Abschluss hiess es noch einmal alle Energie rauszulassen. Gemeinsam rannten wir kreuz und quer über die Polyterrasse und fingen die letzten Fische und Frösche ein. Schliesslich machten wir uns auf den Heimweg, bestückt mit den Saatbomben und voller Vorfreude, zu Hause unseren eigenen Blumengarten herzustellen.