Geschichten werden den Kindern vorgelesen

Dem Esel auf der Spur

An diesem ersten Adventswochenende bekam Tux einen Brief mit einem Hilfeschrei von Samichlaus. Ausgerechnet eine Woche vor Dezember ist sein Esel abgehauen! Nun bat er die PTA um Hilfe bei der Suche. Als erste Idee hielten wir im Zoo Ausschau nach dem Ausreisser.

Im Zoo

Unsere Reise begann im südamerikanischen Feuchtgebiet „Pantanal“. Wir sahen Flamingos, Tapire und Capybaras. Weiter ging es zu den Brillenbären. Noch nie, so scheint es uns, haben wir so vielen Bären gesehen. Doch leider auch da, war unser Esel nicht zu finden. Nachher zog es uns durch die neue Australien-Anlage zu den Affen. Wir genossen die Unterhaltung und freundeten uns schnell mit unseren Artgenossen an, so sehr, dass wir sogar Küsse durch die Scheibe austauschten. Schliesslich durchquerten wir den ganzen Zoo, vorbei an den Löwen und Tigern bis zu den Elefanten. Erschöpft vom langen Suchen fielen wir über unseren Lunch her.

Ab nach Winterthur

Enttäuscht und ein wenig beschämt, den Esel nicht gefunden zu haben, riefen wir den Samichlaus an. Dieser war zwar nicht einverstanden damit, ein Trampeltier anstatt eines Esels zu nehmen, war aber auch überhaupt nicht böse auf uns. Im Gegenteil, er ermutigte uns in Winterthur weiterzusuchen. Wir liessen uns nicht zweimal bitten und machten uns auf nach Winterthur. Die Reise führte uns quer durch die Stadt zum Schützenweiher. Erfreut über diese tolle Unterkunft für die Nacht, erkundeten wir das Pfadiheim. Allerdings blieb uns dafür nicht allzu viel Zeit, der nächste Programmpunkt wartete bereits:

„Grittibänze“ backen

Eifrig begannen wir aus einem Hefeteig kleine Kunstwerke zu formen. Es entstanden Grittibänze, Grittifrauen, Esel und allerlei fantasievolle Tiere. Endlich war unser Ziel erreicht. Nach dieser Backaktivität war aber sicher der Hinterste und Letzte müde. Das hiess, es gab erst einmal eine gemütliche Zimmerstunde für alle mit Ausmalen oder Kasperli hören. Nach einem gemütlichen Sing Song wurden wir herrlich von unseren Köchen verwöhnt, sodass auch niemand mehr Hunger verspürte.

Der Besuch

Bereit bald unter die Decke zu schlüpfen, lauschten wir noch der Geschichte des Königs der Löwen. Plötzlich aber hörten wir das Bimmeln einer Glocke vor dem Haus. Tatsächlich! Der Samichlaus hat trotz dem fehlenden Esel den Weg zusammen mit Schmutzli auf sich genommen und kam uns besuchen. Zum Glück waren gibt es in der PTA nur brave Kinder und so kamen wir in den Genuss eines riesigen Haufen Süssigkeiten. Leider musste der Samichlaus schon bald zu anderen Kindern weiterziehen. Als Abschluss gingen wir noch alleine auf einen Fakelspaziergang rund um das Pfadiheim. Auch dieses Weekend verschwand ein Kind spurlos auf unserem Nachtspaziergang. Zum Glück tauchte es kurz darauf wieder auf. So kam es, dass wir kurz darauf ein neues Pfadi-Mitglied unter uns hatten: Koda! Nach diesen vielen Aufregungen hiess es endgültig: „Ab ins Bett!“

Esel basteln – und Putzen

Zum Glück konnten wir nächsten Morgen ein wenig ausschlafen. Erst um neun Uhr bissen wir genussvoll in die selbstgemachten Grittibänzen. Nachher hiess es wie üblich: Putzen! Daneben machten wir für den Samichlaus ein Geschenk zum Trost gegen den Verlust seines Esels. Aus Papier und Wäscheklammern bastelten wir Miniatur Esel. Danach mussten wir Abschied nehmen vom Lagerhaus, von Winterthur und rasch auf den Bus Richtung heimwärts. Wir hoffen, dass der Samichlaus seinen Esel bald wieder finden wird und freuen uns auf seinen Besuch nächstes Jahr!