Auf den Spuren von Pirat Holzbein

Diesen Samstagmorgen haben wir eine ganz merkwürdige SMS erhalten. Ein Pirat namens „Holzbein“ wendete sich an uns mit der dringlichen Bitte ihm zu helfen. Er habe „etwas Wichtiges“ verloren. Zudem bekamen wir eine Karte sowie Bilder vom Weg, den er an diesem Tag zurückgelegt hatte. Unsere Aufgabe bestand darin, diesen Weg erneut abzulaufen, die Bilder zu erkennen und das mysteriöse „Etwas“ zu finden.

Los geht’s

Einige von uns erkannten die Fotos bereits ohne auf die Karte zu schauen. So war es ein Kinderspiel zum ersten Halt zu gelangen. Richtig in Piratenstimmung beschlossen wir uns selber Piratennamen zu geben. So ging die Reise mit den gefährlichen Seeräubern und Kapitäns weiter. Das zweite Bild zeigte eine Kirche – eine der vielen in Zürich! Zum Glück hatten wir noch die Karte und mussten so „nur“ genau der Linie folgen, um zum richtigen Zifferblatt gelotst zu werden. Beim St. Peter gab es den nächsten Halt. In Form eines Quiz mussten wir unser Wissen über die schrecklichsten der Meere unter Beweis stellen. Dank besonders hellen Köpfen in der Gruppe meisterten wir auch diese paar Fragen mit Bravour. Deshalb liessen wir uns weiter durch die engen Gassen der Zürcher Altstadt
führen. Angekommen bei der Ratshausbrücke über der Limmat beschlossen wir erneut kurz zu verweilen. Hier durften wir der Kreativität freien Lauf lassen. Gemeinsam erfanden wir eine Polizei- Piraten Geschichte, in der Seeräuber nicht nur auf dem Wasser, sondern auch als Taucher wahnsinnig schnelle Ratten sind. Langsam aber drängte die Zeit und wir machten uns erneut auf den Weg.

Die Überraschung

Nach vielen hohen Häusern und engen Gassen tat sich plötzlich ein grosser Platz vor uns auf. Wir hatten den Münsterhof erreicht! Als Erstes galt es den schönen Ausblick zu bewundern. Fast sicher, dass auch Pirat Holzbein die Zeit dort oben genoss, beschlossen wir, trotz den schweren Beinen, uns
nochmals auf die Suche nach dem „Wichtigen“ zu machen. Zielsicher begannen wir mit der Suche rund um den Spielplatz. Und siehe da – nicht nur wir scheinen eine Vorliebe fürs Schaukeln zu haben! Hinter einem grossen Stein lag ein Plastiksack mit einer Holzbox. Rasch begannen wir sie zu öffnen: Eine riesige Menge an Gold und eine versiegelte Papierrolle kamen zum Vorschein. Wir hatten einen Schatz gefunden! Die Papierrolle entpuppte sich als Schatzkarte, die ein Kreuz nahe der Forch zeigte.
Leider blieb uns an diesem Tag keine Zeit mehr für diese Reise. Deshalb beschlossen wir sie auf später zu verschieben. In zwei Wochen werden wir uns nämlich fürs PfiLa genau dort treffen.

Üben und Verstärkung

Ein wenig erschöpft, aber sehr stolz, machten wir es uns unter einem Baum gemütlich. Schön beisammen beschlossen wir noch einige Piraten-Songs zu üben. Anschliessend teilten wir noch den Schatz untereinander auf und füllten unsere Bäuche. Schliesslich blieb uns nur noch der Rückweg übrig, den wir nun aber deutlich direkter nahmen. Mit unseren Säcken gefüllt mit Münzen und Piratenwissen kehrten wir wie verwandelt an den Rennweg zurück.